Digitalisierung ist aufwendig, gefährdet Arbeitsplätze und empfiehlt sich nur für große Organisationen? Wie viel wirklich hinter diesen und weiteren Mythen der Digitalen Transformation steckt, erfahren Sie in dieser Infografik.

Aus dem Weg geräumt - Neun Mythen der Digitalen Transformation

Mythos 1: Mit Digitalisierung muss sich nur die IT-Abteilung beschäftigen.

Dieser Mythos mag für die technische Umsetzung von digitalen Technologien stimmen. Der Einsatz und die Nutzung dieser Technologien betrifft aber weitaus mehr Organisationsmitglieder. So ist etwa in der Anfangsphase vor allem das Management in die Digitale Transformation involviert. Strategien müssen abgestimmt und die Umsetzung in der Organisation geplant werden. Mit Social Intranets können nicht nur die IT-Kollegen ihre Arbeit effizient gestalten. Auch für andere Organisationsbereiche können solche Plattformen sinnvoll sein und den Arbeitsalltag erleichtern.

Mythos 2: Technik eingeführt – Digitalisierung abgeschlossen.

Die Digitalisierung mit der Einführung von neuen Technologien gleichzusetzen reicht nicht aus. Hinter der Transformation steckt wesentlich mehr, so zum Beispiel die Neuausrichtung der Strategie. Denn wie der Begriff schon andeutet: Digitale Transformation kommt mit Veränderungen in der Organisation daher. Es werden etwa Schulungen für weniger technikaffine Mitarbeiter notwendig, damit die Umstellung zum Erfolg wird. Es geht bei der Umstellung außerdem weniger darum, immer die neueste Technik bereitzustellen. Vielmehr sollten benutzerfreundliche, auf die Organisation abgestimmte Lösungen eingeführt werden.
Und selbst dann ist die Digitale Transformation kein Selbstläufer – Unterstützung und Monitoring sind kontinuierlich notwendig.

Mythos 3: Ist doch alles viel zu aufwendig.

Die Digitalisierung in der gesamten Organisation umzusetzen klingt erst einmal nach einer Menge Arbeit. Und das ist es auch: Einführung, Überwachung und Pflege von unternehmensinternen Netzwerken nehmen ihre Zeit in Anspruch. Dass das Ganze zu aufwendig sei, ist aber ein Fehldenken. Denn durch die Digitale Transformation ergeben sich Vorteile verschiedenster Art, Produktivität und Effizienz in mehreren Bereichen. Der zusätzliche zeitliche und auch finanzielle Aufwand zahlt sich später durch Einsparungen aus.

Mythos 4: Hilfe von Experten brauchen wir nicht.

Man könnte denken: Wir haben die IT-ler und ein strategisch denkendes Führungsteam – das sollte doch reichen, um unsere Organisation zu digitalisieren. Ja und nein. Natürlich sind damit die grundlegenden Voraussetzungen für die Umsetzung einer digitalen Strategie vorhanden. Allerdings ist das Aufgabenfeld, vor das Sie mit der Digitalen Transformation gestellt werden, so umfassend, dass schnell etwas übersehen wird. Deshalb sollten Sie in Erwägung ziehen, Experten mit ins Boot zu holen. Ob externe Berater, neue Mitarbeiter mit relevanten Kompetenzen oder aktuelle Mitarbeiter, die entsprechend fortgebildet werden – Experten wahren den Überblick. Sie unterstützen so den reibungslosen Digitalisierungsprozess.

Mythos 5: Wir machen es so wie der Marktführer.

Marktführer sind bereits etabliert und dementsprechend nicht auf Innovation angewiesen. Das Geschäft läuft auch so gut. Genau das könnte jedoch vielen etablierten Organisationen zum Verhängnis werden. Denn der dynamischen Entwicklung auf dem Markt muss man sich anpassen. Unter Einsatz von digitalen Technologien können Organisationen den Marktführer deshalb sogar übertrumpfen. Innovation, vorausschauendes Handeln und effiziente Arbeitsweisen zahlen sich aus. Eine Imitation des Marktführers ist also alles andere als optimal.

Mythos 6: Ich kann meine Arbeit so machen wie vorher.

Das stimmt. Arbeit wird in Social Intranets zum Beispiel lediglich auf eine digitale Ebene verlagert. Es gibt dennoch ein „aber“. Durch den Einsatz von digitalen Technologien verschieben sich Kompetenzen. Der Fokus liegt in Organisationen mit digitaler Strategie auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Mitarbeiter müssen schnell auf Veränderungen reagieren können, denn auch die Technik verändert sich stetig. Besonders im Führungsbereich sollten man sich dieser neuen Gewichtung von Kompetenzen bewusst sein.

Mythos 7: Nur Digital Natives verstehen Digitalisierung.

Digitales Denken ist keine Frage des Alters. Mit benutzerfreundlichen Technologien sollten digitale Mittel von jedermann einsetzbar sein. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Social Intranet Anbieters etwa darauf, dass die Oberfläche übersichtlich und das Netzwerk leicht zu bedienen ist. Zusätzliche Schulungen erleichtern den Einstieg. Man muss nicht mit Handy, Facebook und Co. aufgewachsen sein, um neue Kommunikationsmittel benutzen zu können. Auch die Chefs der erfolgreichsten Technikunternehmen sind keine Millennials: Apple-Chef Tim Cook ist Jahrgang 1960, Google’s CEO Sundar Pichair Jahrgang 1972.

Mythos 8: Digitale Transformation zerstört Arbeitsplätze.

Dieser Mythos ist wohl einer der hartnäckigsten. Aus gutem Grund, denn Automatisierung und Digitalisierung werden tatsächlich einen Einfluss auf die Arbeitswelt haben. Jobs und Kompetenzen werden nicht nur neu definiert, manche Arbeitsplätze werden auf kurz oder lang wegfallen. Gleichzeitig schaffen die digitalen Veränderungen aber zahlreiche neue Berufsfelder. Was gefragt ist, ist Transferfähigkeit: Erfahrungen aus anderen Bereichen auf neue Aufgabenstellungen übertragen. Die Chance für Quereinsteiger. Viele der zukünftigen Berufsbezeichnungen kennen wir heute noch gar nicht. Deshalb ist es wichtig, flexibel und anpassungsfähig zu bleiben und sich so auf die neuen Arbeitsmodelle vorzubereiten.

Mythos 9: Unsere Organisation braucht keine Digitale Transformation.

Spätestens nach der Betrachtung der acht vorangegangenen Mythen sollte klar sein: Ohne Digitale Transformation läuft nichts. Sich von digitalen Technologien fernzuhalten bedeutet, auf Dauer den Anschluss an Wettbewerber und Vorreiter zu verlieren. Die Vorteile, die sich aus der Digitalisierung ergeben, wiegen zu schwer als dass man sie ignorieren könnte. In nahezu allen Branchen können durch die Transformation neue Produkte und Märkte erschlossen, bestehende Produkte verbessert und an den Markt angepasst werden. Digitale Transformation sollte deshalb in jeder Organisation langfristig ein Thema werden.

Lassen Sie sich also nicht weiter von Mythen der Digitalisierung ausbremsen. Mit der richtigen Herangehensweise ergibt sich eine Vielzahl von Chancen aus der Digitalen Transformation. Lesen Sie in unserem White Paper „Social Business Trends 2017“ nach, wie Sie digitale Mittel erfolgreich zur Zusammenarbeit nutzen. Sie erfahren außerdem, wie Sie mit Reverse Mentoring alle Organisationsmitglieder in den Digitalisierungsprozess mit einbeziehen können.

Social Business Trends 2017

White Paper - Social Business Trends 2018

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