Am 25. und 26. Oktober 2014 fand bereits zum siebten Mal das Community Camp Berlin statt. Auch wir von mixxt waren (zum Teil mal wieder) dabei. Ich möchte hier meine Eindrücke als Barcamp-Neuling schildern und so auch denen, die nicht dabei sein konnten, einen kleinen Eindruck gewähren.

Let’s get started: Selbstorganisation unter 200 Teilnehmern

Nach einem leckeren Frühstück begann der Samstag mit einer Vorstellungsrunde. Für mich als Barcamp-Neuling war das erstaunlich. Jeder der circa 200 Teilnehmer durfte sich kurz unter Nennung von drei Schlagworten vorstellen. Danach ging es in die Sessionplanung. Unter den 30 angebotenen Sessions des ersten Tages war alles dabei: von Emotionen in Facebook-Posts über einen Vortrag zum Krisenmanagement und die Hauptversammlung des BVCM bis zu einer Diskussionsrunde über Snapchat. Für mich war schön zu sehen, dass sich wirklich jeder mit Themen, die ihm am Herzen liegen einbringen kann. Der Tag endete mit einem get-together bei Büffet und Kaltgetränken im Holiday-Check-Loft.

Qualitäts-Sonntag: Alle noch wach?!

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück leicht verspätet in die zweite Runde. Von alten Community Camp-Hasen habe ich mir sagen lassen, dass der Sonntag meist noch einige hochkarätige Sessions bereithält. Ich wurde nicht enttäuscht. Unter den über 20 angebotenen Sessions waren so einige Perlen und eine Entscheidung fiel schwer. Auch wir von mixxt hielten noch eine Session über unsere Content-Strategie und Oliver stellte im Anschluss noch unsere 200 liebsten Social Media Tools vor. Das Community Camp endete mit einer Feedback-Runde im Plenum, in der Verbesserungsvorschläge und Anregungen geäußert werden konnten. Mein großer Dank geht an das tolle Organisations-Team, die Sponsoren und alle Teilnehmer, die mein erstes Barcamp zu einem tollen und lehrreichen Erlebnis machten.

Meine wichtigsten Learnings:

    1. Bei einem Barcamp geht es natürlich immer darum, Neues zu lernen. Ich habe hier meine wichtigsten Erkenntnisse aus den beiden Tagen zusammengefasst:

1. Auf Facebook zählt Emotion mehr als Information.
2. Social Media läuft eben nicht so nebenbei. Auch wenn viele Firmen das denken.
3. Krisen können jeden treffen. Gute Vorbereitung hilft, sie souverän zu überstehen.
4. Das Berufsbild des Community Managers ist immer noch nicht klar umrissen. Viele Unternehmen suchen immer noch nach der „eierlegenden Wollmilchsau“.
5. Man darf nicht alles hundertprozentig ernst nehmen, was aus der Community kommt. Gelassenheit hilft.
6. Bei der Erstellung von Content sollte man mehr auf Qualität als auf Quantität setzen, die Leserschaft wird es danken.
7. Trollen mit Humor begegnen!
8. Social Media Monitoring hilft, die eigene Zielgruppe besser zu verstehen.
9. Austausch ist wichtig. Wir haben alle ähnliche Probleme im Berufsalltag. Darüber sprechen kann helfen, sie zu lösen.
10. Herzblut ist alles. Wer Gutes produzieren will, muss dahinter stehen.
11. Eine gute Überschrift ist das A und O.
12. Wer Erfolg in Sozialen Netzwerken haben will, muss entweder für Werbung bezahlen, oder qualitativ hochwertigen Content produzieren.
13. Durch die offene Atmosphäre auf einem Barcamp kommt man sehr leicht miteinander ins Gespräch.
14. Es ist wirklich möglich, vor Ort unter Einbezug vieler Menschen ein Programm zu organisieren.

Erfahrungsberichte, Community und mehr

Das Community Camp ist umgezogen und setzt jetzt auf tixxt.

Unsere liebsten Tweets zum Community Camp finden Sie hier.

Beatrix Gutmann fasst das Community Camp Berlin für alle, die nicht da sein konnten nochmal ausführlich zusammen.

Andreas Rickmann konnte aus dem Community Camp 8 Erkenntnisse ziehen.

Tanja Laub schildert ihre Emotionen zum Barcamp.

Steffen Jecke konnte 24 Learnings vom ccb mit nach Hause nehmen.

Johannes Lenz freut sich, dass Unternehmen den Kontakt suchen

An dieser Stelle danke ich dem Organisationsteam und den Sponsoren, die das Community Camp erst möglich gemacht haben.


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