Millennials aktivieren? Im Social Intranet visuell kommunizieren

Immer mehr „Digital Natives“ tummeln sich auf dem Arbeitsmarkt. Was sie aus den Sozialen Medien kennen, wollen sie auch am Arbeitsplatz: Abwechslungsreiche und effektive Kommunikation. Deshalb sollten Organisationen im Social Intranet visuell kommunizieren und sich gezielt den Ansprüchen der Generation Y und Z anpassen.

Altmodische Kommunikation bremst Mitarbeitermotivation aus

Mehr als ein Drittel der Befragten sind der Meinung, dass die Mitarbeiterkommunikation in ihrer Organisation veraltet ist. Das ergab eine Umfrage von TechSmith und OnePoll, die unter mehr als 4500 Angestellten in sechs Regionen durchgeführt wurde, darunter auch die DACH-Region. 37% der befragten Angestellten geben darüber hinaus sogar an, dass sie durch diese Kommunikation demotiviert arbeiten. Es ist also höchste Zeit für Organisationen zu handeln. Eine potentielle Lösung für das Problem ist die Einbindung visueller Medien in die interne Kommunikation. Wie eine vertiefende Untersuchung mit weiteren 125 Büroangestellten zeigt, kann das Vorteile für Organisationen haben – vor allem hinsichtlich ihrer Produktivität.

Die Einbindung visueller Medien zahlt sich aus

Vor allem jüngere Mitarbeiter, die mit digitalen Kommunikationsmitteln aufgewachsen sind, wünschen sich Veränderung. Sie wollen von der verstaubten, sehr textlastigen E-Mail hin zur Einbindung von Bildern und Videos in die Kommunikation. Denn das sind sie aus vielen Aspekten ihres Alltags bereits gewohnt: In den Sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Co. dreht sich bereits alles um (Bewegt-)Bilder. Mehr als doppelt so viele Mitarbeiter aus den Generationen X und Y wie die Babyboomer wünschen sich diese visuelle Art der Kommunikation auch am Arbeitsplatz. Die Umstellung könnte sich lohnen: In der Studie zeigte sich, dass 67% der Angestellten ihre Aufgaben besser erledigten, wenn die Informationen neben Text auch visuelle Inhalte enthielten. Die Informationsaufnahme wurde um 7% beschleunigt. Den Berechnungen zufolge könnte ein Arbeitnehmer so mehr als eine halbe Stunde seiner wöchentlichen Arbeitszeit sparen und effizienter arbeiten. Auch die Genauigkeit, mit der die Aufgaben in der Studie erledigt wurden, verbesserte sich: Bei einer Kombination aus Text mit Bildern um ganze 8%. Schlussfolgerung daraus: Sie als Organisation können visuelle Kommunikation als Produktivitäts-Booster gezielt einsetzen, zum Beispiel in Ihrem Social Intranet.

Visuelle Kommunikation im Social Intranet

Im Social Intranet visuell kommunizieren und profitieren

Sie können im Social Intranet verschiedene Medien einbinden und so von den Vorteilen visueller Kommunikation profitieren. Bilder als Ergänzung zu Texten erhöhen etwa die Aufmerksamkeit der Nutzer. Binden Sie beispielsweise eine Infografik in Ihren Beitrag mit ein, werden Ihre Kollegen mit ihrem Blick schneller an dieser Stelle hängen bleiben. Denn Bilder brechen den oftmals textlastigen Beitragsverlauf Ihrer Plattform auf. GIFs, also animierte Bewegtbilder, eignen sich besonders gut, um Prozessbeschreibungen zu verdeutlichen. Das ist aussagekräftiger als eine schlichte Liste mit Handlungsschritten und erleichtert es dem Betrachter, den Prozess selbst umzusetzen.
Auch Videos können eine sinnvolle Ergänzung zu rein schriftlichen Beiträgen sein. So sind sie oftmals verständlicher als lange Texte und bieten sich dementsprechend als alternatives Lernformat an. Erklären Sie Ihren Kollegen beispielsweise die neue Organisationsstrategie anschaulich in einem Video. So kommen die Informationen auch wirklich an.

Nicht nur in der Art und Weise wie kommuniziert wird, kommen neue Trends auf Sie zu. Auch inhaltlich hält 2018 einige Neuerungen dahingehend bereit. Im White Paper „Social Business Trends 2018“ stellen wir Ihnen unter anderem die neuen Content Trends dieses Jahr vor.

Social Business Trends 2018

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