Mit einem interaktiven Mitgliederportal Ehrenamt 4.0 angehen

Viele Verbände scheitern an den Herausforderungen des digitalen Wandels. Moderne Mittel werden übersehen, an alten Taktiken festgehalten und Mitglieder immer ungeduldiger. Dabei kann Engagement in der Digitalisierung doch so einfach sein. Es hilft zum Beispiel ein Mitgliederportal Ehrenamt 4.0 erfolgreich möglich zu machen.

Industrie 4.0 im Verband? Das bedeutet „Ehrenamt 4.0“ wirklich

Den Begriff „Industrie 4.0“ sollte heute jeder schon einmal gehört haben. Doch viele wissen nicht, was Industrie 4.0 bedeutet und welche Auswirkungen das Konzept auf die eigene Arbeit hat. Mit Industrie 4.0 soll die vierte industrielle Revolution, gekennzeichnet durch die Produktion mit intelligenten und vor allem digital vernetzten Systemen, eingeleitet werden. Hier kommunizieren und kooperieren Menschen, Maschinen, Produkte und Logistik direkt miteinander. Doch nicht nur die Produktion hat sich durch neuste Entwicklungen im digitalen und technischen Bereich verändert. Wie lässt sich das Konzept Industrie 4.0 also auf das Ehrenamt übertragen?

Parallel zur Industrie durchläuft auch das Ehrenamt zurzeit einen elementaren Wandel. Gesellschaftliche Entwicklungen und technische Neuerungen zeigen Ihre Auswirkungen nach und nach auch im Verbandswesen. Während das klassische Ehrenamt noch einen großzügigen Platz in der Freizeit einnimmt, zeichnet sich das Ehrenamt 4.0 durch Unverbindlichkeit und punktuelle Partizipation aus. Es profitiert von modernen, digitalen Mitteln, wie interaktiven Mitgliederportalen, und lebt von der Aktivität seiner Mitglieder. Im Gegensatz zum klassischen Ehrenamt macht es in der Zeit des Ehrenamts 4.0 mehr Sinn, seine Mitglieder nicht zeitlich, sondern emotional an den Verband zu binden. Denn wer eine hohe emotionale Bindung zum Verband verspürt, wird eher seine kostbare Zeit in die Mitarbeit investieren.

Herausforderungen für Verbände in Zeiten des Ehrenamt 4.0

Laut dem Freiwilligensurvey 2014 des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, engagieren sich zunehmend mehr Menschen freiwillig. Seit 1999 sei der Anteil der Bevölkerung, die sich ehrenamtlich engagieren, von 34% auf fast 44% gestiegen. Zusätzlich sei die Bereitschaft der bisher Nichtengagierten groß, sich in der Zukunft doch eines Ehrenamtes anzunehmen. Auffällig ist hier jedoch, dass Engagierte heute viel weniger Zeit mit freiwilligen Tätigkeiten verbringen. Das führt letztendlich dazu, dass Verbände Schwierigkeiten haben, anfallende Aufgaben rechtzeitig zu bewältigen. Die Herausforderungen des Ehrenamts 4.0 liegt somit nicht in fehlendem Interesse oder Motivation der Mitglieder, sondern eher in der Infrastruktur und Arbeitsweise der Verbände. Neben dem Job, der Familie und anderen Freizeitbeschäftigungen bleibt den Mitgliedern kaum Zeit für freiwilliges Engagement. Viele sind von Facebook und Co. hohe Flexibilität und schnellen Austausch gewohnt. Wird diese Entwicklung nicht ins Ehrenamt übertragen, wirkt das Mitwirken auf Mitglieder träge und unnötig kompliziert.

Mit einem Mitgliederportal Ehrenamt 4.0 in den Verband bringen

Schnell wird deutlich: Das Ehrenamt braucht digitale Mittel, um mit den Entwicklungen der letzten Jahre Schritt halten zu können. Die Teilnahme am Verbandsgeschehen muss für die heutige Gesellschaft zugänglicher gestaltet werden. Hier hilft ein interaktives Mitgliederportal Ehrenamt 4.0 in Ihrem Verband anzugehen. Dank seiner grundlegenden Struktur, Flexibilität und zahlreichen Funktionen erinnert es zunächst an soziale Netzwerke. Bei genauerem Hinsehen werden jedoch einige Unterschiede deutlich: Es handelt sich nicht um eine offen zugängliche Plattform, sondern um einen geschützten Raum. Er macht nicht nur bloßen Austausch, sondern vielmehr Zusammenarbeit möglich macht. Egal, ob unterwegs, in der Bahn oder Zuhause auf der Couch, es ist immer von überall aus erreichbar. Damit überwindet ein Mitgliederportal zeitliche und räumliche Barrieren. Mitglieder entscheiden selbst, wann sie sich wie ins Verbandsgeschehen einbringen wollen. So hilft ein Mitgliederportal Ehrenamt 4.0 umzusetzen, da es den Arbeitsweisen der heutigen Zeit entspricht. Mit ihm ist es möglich, auch die Mitglieder mit ins Boot zu holen, die motiviert, aber zeitlich sehr eingeschränkt sind.

Den digitalen Wandel zum eigenen Vorteil nutzen

Trotz der Herausforderungen, die die Digitalisierung für das Ehrenamt mit sich bringt, kann von den Neuerungen auch profitiert werden. Die Motivation zur ehrenamtlichen Beteiligung besteht. Jetzt liegt es an Ihnen, mit Ihrem Verband digital zu arbeiten und so Digital Natives abzuholen. Gelingt es Ihnen, durch ein Mitgliederportal Ehrenamt 4.0 umzusetzen, können Sie sich nicht nur auf neue Mitglieder freuen. Zusätzlich stärkt ein interaktives Mitgliederportal die Mitgliederbindung, da ihnen nicht nur Freiheiten gelassen, sondern auch Möglichkeiten zur direkten Kommunikation geboten werden.
Welche weiteren Auswirkungen die Digitalisierung auf das Ehrenamt hat und wie Sie als Verband reagieren können, erfahren Sie in unserem White Paper „Internes Social Media für Verbände“.

Internes Social Media für Verbände

White Paper - Internes Social Media für Verbände

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