Organisationen handeln mit Social Collaboration verantwortungsbewusst

Organisationen müssen den Anforderungen Ihrer Stakeholder gerecht werden. Die wollen laut den Human Capital Trends 2018 vor allem eines: Die Entwicklung hin zur sozialen Organisation. Diesen Wunsch können Sie erfüllen, indem Sie mit Social Collaboration verantwortungsbewusst in die Zukunft starten.

Gesellschaftliche Entwicklungen zwingen zum Umdenken

Organisationen sollten nicht nur ihre eigenen Ziele und Wünsche im Blick behalten. Sie bewegen sich in einem Spannungsfeld von verschiedensten Ansprüchen und Interessengruppen: Kunden und Mitarbeiter, Gewinn und andere finanzielle Gesichtspunkte, Nachhaltigkeit, und vieles mehr müssen sie in strategische Überlegungen einbeziehen. Verstärkt wird diese schwierige Situation durch technologische Entwicklungen. Schließlich verändert die Digitale Transformation Alltag und Arbeitsleben. Organisationen müssen ihren Fokus nun wieder auf ihre wichtigste Ressource legen: Den Menschen. Denn die Mitarbeiter bekommen die Veränderungen am deutlichsten zu spüren.

Unter dem Einfluss moderner Technologien und Innovationen wie Künstlicher Intelligenz verändern sich zwangsläufig auch Rollen. So werden im Umgang mit neuen Tools zum Beispiel andere Fähigkeiten verlangt als bisher. Dann muss sich der Kollege plötzlich weiterbilden, um seine Aufgaben weiterhin effektiv ausführen zu können. Vor allem junge Arbeitnehmer – die Millennials – wünschen sich in diesem Zusammenhang, dass Organisationen sozial handeln. Sie sollten sich Ihrer Aufgabe bewusst sein und den Wünschen Ihrer Kollegen dahingehend gerecht werden. Das gelingt Ihnen, wenn Sie sich den Herausforderungen mit Social Collaboration verantwortungsbewusst stellen.

Was eine „soziale Organisation“ ausmacht

Als Führungskraft sind Sie jetzt besonders gefragt: Sie müssen die Entwicklung Ihrer Organisation zur „sozialen Organisation“ anstoßen. So erfüllen Sie langfristig nicht nur die Ansprüche der Kollegen und binden sie damit an Ihre Organisation. Sie schaffen es so auch, handlungsfähig zu bleiben und Ihre Ziele zu erreichen. Denn dafür sind Sie auf die Unterstützung der Belegschaft und anderer Stakeholder angewiesen. Wie Sie das sicherstellen, zeigen die „Human Capital Trends 2018“ von Deloitte auf. Demnach zeichnen sich soziale Organisationen vor allem dadurch aus, dass sie sowohl die Umwelt als auch ihre Stakeholder unterstützen, respektieren und über finanzielle Ziele stellen. Sie haben damit Vorbildcharakter für andere Organisationen. In der Studie werden zehn Ansatzpunkte für sozialeres Handeln vorgestellt. Diese sollen dabei unterstützen, Ihre Kollegen wieder in den Mittelpunkt aller Überlegungen zu rücken und so erfolgreich in die Zukunft zu starten. Vieles davon kann mit interaktiven Plattformen und Social Collaboration verantwortungsbewusst angegangen werden. Darunter sind die Stärkung der Organisationskultur, das Schaffen von Lernmöglichkeiten und die bewusste Kommunikation zwischen Stakeholdern.

Diverse Anspruchsgruppen einbeziehen mit einer stabilen Organisationskultur

Ein erster Ansatzpunkt für die Entwicklung zur sozialen Organisation ist laut Deloitte die Stärkung Ihrer Organisationskultur. Denn mit der Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle und organisationsübergreifender Zusammenarbeit, gehen nicht nur Vorteile einher. Sie müssen nun Wege finden, wie Sie trotzdem ein Gefühl der Gemeinschaft unter den Kollegen schaffen. Die Organisationskultur ist deshalb maßgeblich für den Erfolg, weil sie effiziente Zusammenarbeit ermöglicht. So sind Missverständnisse und Widerstände beispielsweise die Ausnahme in Organisationen, in denen die Stakeholder gemeinsame Werte vertreten. Social Collaboration erleichtert es Ihnen, diese zu festigen. Beim gemeinsamen Arbeiten auf Arbeits- und Projektplattformen können sich die Kollegen beispielsweise permanent austauschen. Dieser kontinuierliche Kontakt und die transparente Kommunikation auf der Plattform stärken das Vertrauen untereinander. Den Wünschen und Forderungen der Mitarbeiter kommt dabei immer die Aufmerksamkeit zu, die ihnen gebührt.

Lernmöglichkeiten schaffen, um Wissen gezielt einzusetzen

Die Mitarbeiter müssen den zahlreichen Veränderungen positiv entgegenblicken. Ein Kollege, der den Sinn des neuen Social Collaboration Tools versteht und schätzt, wird eher zum Erfolg der Umstellung beitragen. Deshalb sollten Sie als soziale Organisation frühzeitig informieren und für die Veränderung begeistern. Auf der anderen Seite gilt es jedoch auch, sich neuen Bedingungen anzupassen. Denn nicht nur Widerstände, sondern auch mangelnde Kompetenzen können Ihnen den Weg hin zur verantwortungsbewussten Organisation verbauen. Setzen Sie deshalb auf Social Collaboration, um diese Hindernisse frühzeitig aus dem Weg zu schaffen. Auf Arbeits- und Projektplattformen wird schnell deutlich, wenn Schulungen notwendig sind. Sie bieten außerdem Möglichkeiten, Wissen bereichsübergreifend zu teilen und legen damit schon einmal den Grundstein für erfolgreiches Wissensmanagement. Denn auf der Plattform können Kollegen aus allen Bereichen ganz einfach einen Beitrag teilen oder ein Dokument ablegen. Darauf können andere zugreifen und sich die Expertise zunutze machen. So wird in der Belegschaft eine breite Wissensbasis geschaffen.

Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten gezielt einsetzen

Auch wenn interaktive Plattformen zahlreiche Möglichkeiten bieten: Es sollte klar sein, dass Social Collaboration verantwortungsbewusst eingesetzt werden muss. Die besten Kommunikationsmöglichkeiten nützen nichts, wenn sie falsch oder missbräuchlich genutzt werden. Deshalb sollten Sie auf dem Weg zur sozialen Organisation Ihre leitenden Fähigkeiten unter Beweis stellen. Stoßen Sie nicht nur Trainings an, die mögliche Fragen beim Umgang mit den Plattformen klären. Setzen Sie auch auf Community Management in den interaktiven Netzwerken selbst. Hier können Sie die Kollegen gezielt unterstützen, indem Sie auf aufkommende Fragen schnell reagieren und sich Rückmeldungen einholen. Auch Leitfäden und eine Netiquette bieten sich an, damit die Kommunikation nicht aus dem Ruder läuft. So können Sie einen wirklichen Nutzen aus den zahlreichen neuen Möglichkeiten ziehen, ohne dabei die Wünsche der Kollegen aus den Augen zu verlieren.

Mit Social Collaboration verantwortungsbewusst in die Zukunft

Social Collaboration Tools können Ihnen also dabei helfen, die Human Capital Trends zu verfolgen und sich so als „soziale Organisation“ zu etablieren. Damit gelingt es Ihnen, Ihre Mitarbeiter in den Fokus zu stellen und sie in der Organisation zu halten. Gerade in Zeiten, in denen digitale Innovationen unser Arbeitsleben ständig verändern, sind die Kollegen auf Ihre Unterstützung angewiesen. Seien Sie sich über diese Aufgabe im Klaren und gehen Sie sie mit Social Collaboration verantwortungsbewusst an. So schaffen Sie es, Ihre Kollegen und die Organisation in eine erfolgreiche Zukunft zu leiten. Weitere Tipps und Methoden, die Ihnen als Führungskraft im digitalen Zeitalter nützen, erhalten Sie auch im Crash-Kurs Digital Leadership.

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