Vier Ideen, wie Sie Social Collaboration fördern

Social Collaboration ist schon lange ein Trendthema in der Arbeitswelt. Funktionierende digitale Zusammenarbeit braucht jedoch weit mehr als nur moderne Technik. Diese vier Ideen zeigen, wie Sie Social Collaboration fördern können.

1. Die richtigen Social-Collaboration-Tools einführen

Wenn Sie Social Collaboration fördern wollen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Social-Collaboration-Tools in Form von Arbeits- oder Projektplattformen erlauben die Zusammenarbeit mehrerer Kollegen in einem digitalen Netzwerk. Achten Sie bei der Einführung darauf, dass die ausgewählte Arbeits- und Projektplattform alle für Sie notwendigen Funktionen enthält. So ist eine Gruppenfunktion sehr wichtig für erfolgreiche Social Collaboration. Mit ihr können Projektgruppen und Teams gebildet werden, deren Mitglieder sich auf bestimmte Themen konzentrieren. Auch ganze Abteilungen lassen sich in Gruppen zusammenbringen. Über Profilfunktionen werden Experten schnell und einfach gefunden und können kontaktiert werden. Eine gute Social-Collaboration-Plattform bietet außerdem die Möglichkeit, Inhalte wie Beiträge oder Dateien zu teilen. Diese können dann von allen interessierten Mitgliedern diskutiert und bearbeitet werden. Die Entwicklung der Inhalte bleibt dabei transparent und übersichtlich, auch wenn mehrere Kollegen an einem Thema zusammenarbeiten. Die richtige Social-Collaboration-Plattform bietet somit einen guten ersten Ansatzpunkt, um Kollaboration im Unternehmen zu fördern.

2. Teamarbeit erlauben

Sie wollen von allen Vorteilen der Social Collaboration profitieren? Dann ist Teamarbeit im Unternehmen ein Muss. Kollaboration bedeutet, dass gemeinsam an einem Ziel gearbeitet wird. Social Collaboration funktioniert also nur, wenn es Projekte gibt, bei denen eine direkte Zusammenarbeit möglich ist. Fördern Sie deshalb die Arbeit in Gruppen. Rufen Sie mehrere Kollegen zusammen und geben Sie ihnen einen Arbeitsauftrag, der gemeinsam erledigt werden kann. Die gemeinsame Arbeit an Wikis hilft beispielsweise, Wissen zu einem Thema zu sammeln und darzustellen. Dabei wird von den Stärken aller Beteiligten profitiert. Die Social-Collaboration-Plattform wird so zum digitalen Gedächtnis des Unternehmens.

Doch die Kollegen lernen nicht nur vom Wissen der anderen Beteiligten. Auch die Arbeit in einer Gruppe ist für die Mitglieder lehrreich. Durch die bestehende Gruppendynamik werden soziale Kompetenzen ausgebildet. Eigene Handlungen werden in Diskussionen mit der Gruppe hinterfragt. Das konstruktive Kritisieren anderer hilft, Stärken und Schwächen des Teams zu erkennen. Ein Fokus auf die Zusammenarbeit im Team hilft somit auf mehreren Ebenen, wenn Sie Social Collaboration fördern wollen.

3. Social Collaboration vorleben

Damit Ihre Kollegen Social Collaboration als Arbeitsweise akzeptieren, müssen Sie Vorbild sein. Zeigen Sie aktiv Vorteile von Kollaboration auf. Dazu sollte von einer traditionellen Unternehmensstruktur mit top-down-Führung abgesehen werden. Die Umstellung auf eine moderne Struktur wirkt abschreckend, da die Führungsperson durch eine weniger hierarchische Gliederung Kontrolle abgibt. Hier wird die Arbeit als sozialer Prozess gesehen, der ein Einbringen in die Gruppe erfordert. Anstatt Aufgaben bloß vorzugeben arbeiten Sie auf einer Ebene mit Ihren Kollegen. Alle Beteiligten können sich offen miteinander austauschen und lernen so effektiv voneinander. Wenn die Führungsetage diesen Ansatz unterstützt, wird er schnell von anderen Mitarbeitern akzeptiert. Ebenso werden Social-Collaboration-Tools eher angenommen, wenn die Führungsetage konsequent mit ihnen arbeitet. Achten Sie deshalb darauf, selbst moderne technische Mittel zur Zusammenarbeit zu nutzen.

4. Unterstützung und Verständnis anbieten

Erfolgreiche Social Collaboration wird häufig durch Verständnisprobleme blockiert. Oft verstehen Mitarbeiter den Unterschied zwischen Kollaboration, Kooperation und Community nicht. Hier kann eine Social Collaboration Definition weiterhelfen. Versuchen Sie, Ihren Kollegen den Ansatz der Social Collaboration verständlich darzustellen und ihre Notwendigkeit aufzuzeigen.

Auch fehlende technische Fähigkeiten können Social Collaboration verhindern. Wer mit einer Social-Collaboration-Plattform arbeiten soll, jedoch ihre Funktionen nicht versteht, empfindet diese als unnütz oder unnötig kompliziert. Hier können Sie einschreiten, indem Sie Kollegen mit geringen technischen Kompetenzen mit Personen mit größerem Know-How zusammenbringen. So haben Mitarbeiter mit Verständnisproblemen immer einen Ansprechpartner, der Arbeitsweisen auf der Plattform erklären kann. Ebenso kann eine hierfür eingerichtete Gruppe im Netzwerk helfen. Hier werden Fragen rund um die Funktionen der Plattform beantwortet. In vielen Fällen helfen weiterführende Seminare und Fortbildungen, die bestehenden Kenntnisse Ihrer Kollegen auszubauen.

Social Collaboration fördern und Mehrwerte erkennen

Wenn es Ihnen gelingt, Social Collaboration in Ihrem Unternehmen einzubringen, werden Sie eindeutige Mehrwerte erleben. Studien zufolge kommunizieren Unternehmen mit Social Collaboration besser und berichten von effizienter Zusammenarbeit. Social Collaboration wird als Hauptbestandteil des Arbeitsalltags angesehen und von allen Mitarbeitern anerkannt. So kann ein Großteil der Arbeitsprozesse auf eine digitale Ebene verlegt und im Team angegangen werden.
Wenn Sie im Bereich Social Collaboration auf dem neusten Stand bleiben wollen, empfehlen wir unsere Social Business Trends 2017. Sie zeigen, was neuste Entwicklungen zum Thema Social Business für Sie bedeuten und wie Neuerungen am besten angegangen werden können.

White Paper - Social Business Trends 2017

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