Was eine Innovationsplattform erfolgreich macht

Sind Organisationen hinsichtlich ihrer Innovationskraft gut aufgestellt, genießen sie einen Wettbewerbsvorteil. Die Zahl an Innovationszentren ist in den letzten Jahren deshalb stark angestiegen. Allerdings ohne erwünschten Erfolg. In der Studie „The discipline of innovation“ stellt Capgemini die Gründe für das Scheitern solcher Zentren vor. Einige der Hindernisse können mit einer Innovationsplattform erfolgreich überwunden werden.

Mit konsequentem Ideen- und Innovationsmanagement einen Vorteil sichern

Für Organisationen erweist es sich als sinnvoll, Zeit und Geld in das Schaffen einer innovationsfreundlichen Kultur zu investieren. Denn neue Ideen und Ansätze verschaffen Vorteile gegenüber Wettbewerbern. Damit zahlen sich die Investitionen langfristig aus. Um die Innovationskraft Ihrer Organisation zu stärken, können Sie sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene tätig werden. Die Organisationsstrategie sollte Innovationsmanagement konkret als Ziel verfolgen, damit sich Aufgaben danach richten können. Konkrete, operative Maßnahmen können dann etwa die Etablierung eines Innovationszentrums sein. Innovationszentren bieten Organisationen ein Umfeld, in dem die Rahmenbedingungen für den Ausbau innovativer Lösungen besonders vorteilhaft sind. Günstige, flexible Mietflächen (etwa für Seminare), Beratung durch Experten vor Ort, sowie eine gute Infrastruktur zeichnen die Zentren aus. An den Standorten wird so ein besonderer Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung gelegt. Wie der Bericht von Capgemini zeigt, scheitern die Innovationszentren allerdings an jenen Stellen, an denen Innovationsplattformen mit ihren Funktionen punkten können.

Mit einer Innovationsplattform erfolgreich den Weg für Ideen ebnen

Eines der Ziele von Innovationszentren ist es, gemeinsam mit Kunden und Partnern an der Findung und Weiterentwicklung von Ideen zu arbeiten. Dass dieser Versuch scheitert, liegt unter Anderem an einem Mangel ebenjener Zusammenarbeit. Nur die effiziente Kollaboration mit internen und externen Partner gewährleistet den Erfolg. Einige der Befragten geben jedoch an, dass es an technologischen Möglichkeiten fehlt, mit den Interessengruppen zu interagieren. Interaktive Plattformen können hier einen Lösungsansatz darstellen. Sie ermöglichen die zeit- und ortsunabhängige Kommunikation mit anderen Plattformnutzern. Das erweist sich als sinnvoll, vor allem bei der Zusammenarbeit über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg.

Die Organisationskultur innovationsfreundlich gestalten

Ein weiterer Hemmfaktor für den Erfolg von Innovationszentren ist den Analysen zufolge die fehlende Unterstützung der Mitarbeiter beim Einbringen von Ideen. Alle Mitarbeiter sollten dazu angehalten werden zu experimentieren und ihre Vorschläge zu äußern. Starre Strukturen und Hierarchien stören den Innovationsprozess. Innovationszentren bringen so oft nur bestimmte Personengruppen zusammen. Auf Innovationsplattformen fallen diese Bevorzugung und die Hierarchien weg – alle Nutzer können auf Augenhöhe kommunizieren und sich in Diskussionen einbringen. Die Möglichkeit zur Meinungsäußerung in lockerer Atmosphäre stößt die freie Entfaltung von Ideen an. Der Kreis der Innovationstreiber vergrößert sich. Zusammenarbeit und Teamgeist werden in den Mittelpunkt gerückt. So wird auch in der Organisationkultur der Fokus stärker auf Innovation gelegt.

Starre interne Prozesse hemmen Ideenentwicklung

Um auf veränderte Bedingungen schnell reagieren zu können, sind im Innovationsprozess Agilität und Flexibilität gefragt. Interne Prozesse dürfen deshalb nicht zu starr strukturiert sein. Der bürokratische Aufwand wir auf einer Innovationsplattform erfolgreich minimiert. So gibt es übersichtliche Abläufe innerhalb des Systems und Möglichkeiten zur Dokumentation. Die Funktionen der Plattformen erlauben es darüber hinaus flexibel zu arbeiten. Auf Veränderungen in der Organisationsstruktur kann etwa schnell reagiert werden, indem neue Gruppen gebildet werden. Das macht interaktive Plattformen ideal für den Einsatz im Zusammenhang mit einem so dynamischen Arbeitsfeld wie dem Innovationsmanagement.

Führungskräfte müssen Verantwortung übernehmen

Das Scheitern vieler Innovationszentren ist auch darauf zurückzuführen, dass Führungskräfte die Thematik nicht ausreichend vorantreiben. Dabei lässt sich insbesondere auf einer Innovationsplattform erfolgreich und unkompliziert auf die Wichtigkeit von Innovation hinweisen. Führungskräfte können hier mit Mitarbeitern frei kommunizieren und sie motivieren. Gleichzeitig können sie als Vorbild vorangehen und von Erfolgen berichten.

Innovationskraft forcieren und profitieren

Es lohnt sich, in eine innovationsfreundliche Organisationskultur zu investieren. Wenn Sie in Ihrer Organisation Innovation vorantreiben, werden Sie nicht von Wettbewerbern abgehängt. Dazu bedarf es keinem großen Aufwand. Mit Innovationsplattformen können Sie Hürden überwinden – ganz gleich, ob sich Ihre Organisation nun in einem Innovationszentrum engagiert oder nicht. Denn durch die interaktiven Funktionen der Plattformen wird die Innovationskraft gestärkt. Die Plattformen können auch andere Bereiche im Arbeitsalltag erleichtern. Die Funktionen sind universal zur Zusammenarbeit einsetzbar, beispielsweise innerhalb von Abteilungen. Welche Chancen das mit sich bringt, erfahren Sie auch in unserem White Paper „Einführung in Social Intranet und Social Business“.

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