Wie ein Social Intranet flexibles Arbeiten ermöglicht

Viele Arbeitnehmer und –geber wünschen sich die Abschaffung des 8-Stunden-Tages. Zu sehr schränken die derzeitigen Regulierungen Organisationsprozesse und die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein. Doch Sorgen um eine heimliche Ausweitung der Arbeitszeiten stehen den Hoffnungen gegenüber. Organisationen können mit einem Social Intranet flexibles Arbeiten schon jetzt erleichtern.

Die digitale Arbeitswelt verlangt nach Anpassungsfähigkeit

„Der 8-Stunden-Tag ist nicht mehr zeitgemäß. Die Digitalisierung verlangt nach agilen Arbeitsweisen. Internationale Zusammenarbeit ist mit den derzeitigen Arbeitszeitgesetzen kaum vereinbar.“ Solche Stimmen wurden in den letzten Jahren immer lauter. Der Gedanke hinter der Debatte: Zu einschränkende Regulierungen hemmen die Flexibilität und Innovationskraft von Organisationen. Damit ergeben sich Wettbewerbsnachteile auf dem Markt. Tatsächlich steht Deutschland mit einer maximalen Arbeitszeit von 10 Stunden und einer festgeschriebenen Ruhezeit von 11 Stunden vergleichsweise schlecht da. Zumindest, wenn es um die Anpassungsfähigkeit von Organisationen geht. Genau diese Agilität wird aber im Zuge der Digitalen Transformation verlangt. Weshalb also an den alten Vorschriften festhalten?

Gewerkschaften fürchten um den Arbeitnehmerschutz

Unterstützer der Bestrebungen fordern zum einen eine Verkürzung der Ruhezeiten auf 9 Stunden. Zum anderen wollen sie statt einer täglichen Arbeitszeit eine maximale Wochenarbeitszeit einführen. Wie die Arbeitszeit aufgeteilt werden würde, könnten die Arbeitnehmer dann mehr oder weniger selbst bestimmen. Die Gewerkschaften äußern genau dahingehend Sorgen. Sie befürchten, dass die Arbeitszeit sich so heimlich ausweitet. Die kürzeren Ruhezeiten etwa könnten die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen. Verlangen Organisationen beispielsweise nach Anwesenheit in den späten Abendstunden und zum Meeting frühmorgens am nächsten Tag bliebe den Arbeitnehmern wenig von der erhofften Flexibilität.

Neue Arbeitszeitmodelle bereits Gang und Gäbe

Doch den wenigsten Arbeitgebern geht es bei angestrebten Änderungen darum, ihren Mitarbeitern längere Arbeitstage zuzumuten. Vielmehr geht es um die Verteilung dieser Arbeitszeit. Was die Gewerkschaften vergessen: Der nine-to-five Arbeitstag spiegelt längst nicht mehr den Alltag vieler Arbeitnehmer wider. Gleitzeiten, Vertrauensarbeitszeiten und Arbeitszeitkonten, bei denen Plus- oder Minus-Stunden über das Jahr verteilt ausgeglichen werden können, ermöglichen bereits Flexibilität innerhalb der bestehenden Regulierungen. Die Abschaffung des 8-Stunden-Tags würde es darüber hinaus etwa erlauben, längere Mittagspausen einzulegen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf würde nicht nur den Arbeitnehmern zuspielen. Zufriedenere Mitarbeiter mit einer besseren Work-Life-Balance arbeiten produktiver. Das zeigen gleich mehrere Studien, die die Auswirkungen einer verkürzten Arbeitszeit untersuchten. Die Organisationen könnten die Mitarbeiter außerdem flexibler einsetzen, vor allem in Projektphasen, die nach Flexibilität verlangen. Arbeitsmodelle abseits von Voll- oder Teilzeit würde auch einen Anstieg der verfügbaren Arbeitskräfte bedeuten. Die jetzigen Modelle erlauben bestimmten Personengruppen keine Erwerbstätigkeit. Zu starre Regulierungen hindern etwa Alleinerziehende daran, ihrem Beruf nachzugehen. Flexible Arbeitszeiten würden hier Abhilfe schaffen.

Arbeitnehmer profitieren von Flexibilität

Familie und Beruf ließen sich so innerhalb neuer Arbeitszeitgesetze besser vereinen. Auch wären die Zeiten besser auf bestimmte Lebensphasen anpassbar und das Arbeiten von zuhause flexibler möglich. Allerdings würden Anpassungen der Regulierungen auch Veränderungen in den Organisationen erfordern. Organisationen können mit einem Social Intranet flexibles Arbeiten ermöglichen – auch schon jetzt. Dass es eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten geben wird, ist klar. Wie lange sie auf sich warten lässt dahingegen nicht. In Zukunft werden aber wohl nicht immer alle Mitarbeiter zur gleichen Zeit am Arbeitsplatz sitzen. Social Intranets stellen sicher, dass trotzdem alle Kollegen auf dem gleichen Wissensstand sind. Aktuelles wird im Beitragsverlauf ersichtlich und wichtige Dokumente hinterlegt. Zeit und Ort spielen dabei keine Rolle.

Mit einem Social Intranet flexibles Arbeiten ermöglichen

Die Digitale Transformation verlangt nach agilen Arbeitsweisen. Das wird im Social Intranet erleichtert. Neben flexiblen Arbeitsweisen und –zeiten bieten Social Intranets Organisationen eine Vielzahl an Optimierungsansätzen. Produktivität und Effizienz sind da nur die naheliegendsten Verbesserungen. Durch offene Kommunikation wird etwa auch die Organisationskultur positiv beeinflusst. Damit Sie von den Vorteilen einer interaktiven Plattform profitieren können, sollten Sie bei der Auswahl eines Anbieters sorgfältig vorgehen.


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Bildquelle des Vorschaubilds: Foto von Pexels-User bruce mars.

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