Wohin geht die Reise? Mit einer Innovationsplattform Ideen entdecken

Ihre Organisation als Segelschiff: So stellt es Gijs van Wulfen in seinem FORTH-Modell dar. Darin beschreibt er den Innovationsprozess als Reise. Am Ende bleiben einzigartige Eindrücke, die neue Ideen liefern. Machen Sie sich mit Ihrer Organisation auf den Weg und entdecken mit einer Innovationsplattform Ideen, die den Erfolg vorantreiben.

Endlich vom Heimathafen ablegen

In Organisationen scheitert das Entwickeln neuer Ideen an den verschiedensten Gründen. Vielleicht kennen Sie das. Niemand weiß, wer für die Entwicklung innovativer Ideen zuständig ist geschweige denn fühlt sich selbst verantwortlich. Oder aber der Stellenwert von Innovation wurde überhaupt noch nicht erkannt und wird deshalb wenig gefördert. Egal, woran es liegt: Vielen fällt es schwer, die Innovationsreise wegen der erwarteten Hindernisse überhaupt erst anzutreten. Dabei zahlt sich der Aufwand letztendlich aus. Trauen Sie sich neue Wege einzuschlagen, macht Sie das schnell zum Vorreiter auf Ihrem Gebiet. Das FORTH-Modell hilft Ihnen dabei, die kritische Startphase der Innovation erfolgreich zu bestreiten.

Das FORTH-Modell – Der Start des Innovationsprozesses als Reise

1. Full steam ahead – Losreisen

Wie in so vielen Situationen im Arbeitsleben kommt es auch bei der Innovationsreise auf gute Planung an. In der ersten Phase geht es deshalb um ausreichende, sorgfältige Vorbereitungen der Fahrt. Für Zweifel ist dahingegen kein Platz auf Ihrem Innovationsboot. Damit Sie nicht schon kurz nach der Abreise scheitern, ist es wichtig den Sinn von Innovationen in der Organisation zu betonen. Vor allem Ihre Crew – also das Innovationsteam – sollte der Reise positiv entgegenblicken. Typische Sorgen sind etwa der zeitliche Aufwand des Innovationsprozesses. Oder aber, dass dieser das Tagesgeschäft behindert. Machen Sie dem Innovationsteam deutlich, dass der Aufwand letztendlich belohnt werden wird. Sind alle Vorbereitungen getroffen, heißt es: Volle Fahrt voraus.

2. Observe & learn – Entdecken

In der zweiten Phase geht es nun erst einmal darum sich zu orientieren. Damit Sie bei der Innovationsfindung die richtige Richtung einschlagen, sollten Sie verschiedene Zielgruppen und Probleme definieren. Halten Sie auch Ausschau nach anderen Organisationen und beobachten, wie diese ihre Reise bestreiten. Voraussetzung für das erfolgreiche Durchsegeln dieser Phase ist Offenheit. Nur so können alle wichtigen Punkte in Betracht gezogen und innovative Ideen entwickelt werden.
Dazu können Sie auf einer Innovationsplattform auch Kunden in den Prozess miteinbeziehen. So können Sie sich einen detaillierten Eindruck von deren Ansprüchen machen. Durch den offenen Dialog zwischen verschiedenen Interessengruppen wird auf der Plattform die Richtung für die nächsten Teilstrecken Ihrer Reise vorgegeben.

3. Raise ideas – Segel setzen und Ideen weiterentwickeln

Die Voraussetzungen sind geschaffen, die Richtung ist vorgegeben – jetzt können Sie Fahrt aufnehmen. In der dritten Phase liegt es am Innovationsteam, erste Ideen in Konzepte weiterzuentwickeln. Für diese Phase kann es sinnvoll sein, zunächst einen kleinen Zwischenstopp einzulegen und Externe mit in die Ideenentwicklung einzubeziehen. Das können Experten aus verschiedenen Gebieten sein. So wird Open Innovation gefördert. Denn auf Ihrer Innovationsplattform können Sie Ihren derzeitigen Stand direkt mit den Kollegen und Partnern teilen. Durch die Bündelung aller Ideen an einem Ort kommt die Inspiration nicht zu kurz und neue Ideen können leichter weiterentwickelt werden.

4. Test ideas – Den Kompass zur Hilfe nehmen

In der dritten Phase wurden Konzepte erarbeitet. Aber ob diese den Kundenwünschen entsprechen, ist noch unklar. Deshalb gilt es jetzt noch einmal den Kompass rauszuholen. Ihr Kompass sind die Wünsche und Anregungen Ihrer Kunden. Der Austausch mit Kunden hilft Ihnen dabei, die Segel wieder richtig zu setzen und das ein oder andere Konzept eventuell ganz über Bord zu werfen. Wenn Sie die Kunden als Teil Ihres Innovationsteams in die Entwicklung miteinbeziehen, verringert sich die Gefahr, dass das Endprodukt auf Ablehnung trifft. Nehmen Sie das Feedback der Kunden an, setzen es um und machen sich auf die Heimreise.

5. Homecoming – Heimfahrt

Sie haben erfolgreich die vorherigen Phasen des Innovationsprozesses durchsegelt. Jetzt ist es an der Zeit nach Hause zu fahren. Bevor Sie wieder anlegen, sollten Sie noch einmal die Umsetzbarkeit Ihrer Konzepte prüfen. Im Heimathafen können Sie die Ergebnisse Ihrer Reise – ausgeklügelte, innovative Konzepte und Handlungsoptionen – den restlichen Kollegen vorstellen. Im Dialog mit der Führungsetage werden dann die vielversprechendsten Konzepte ausgewählt, die danach umgesetzt werden sollen. Ein weiterer Bonus: Im Laufe Ihrer Reise haben Sie ein innovatives „Mindset“ entwickelt. Sie wissen nun, wie man Gefahren umsegelt und wie man erfolgreich Ideen generiert. Das wird Ihnen für weitere Innovationsreisen behilflich sein.

Wie eine Innovationsplattform Ideen ermöglicht

In Gijs van Wulfen’s Modell umfasst alleine diese Reise – der Einstieg in den Innovationsprozess – zwanzig Wochen. Aber auch im Heimathafen liegt noch Arbeit vor Ihnen. Denn die Reise mag zwar zu Ende sein, doch der Innovationsprozess geht weiter. Zuhause angekommen geht es an die Umsetzung der Ideen und Konzepte. Um immer am Zahn der Zeit zu bleiben, sollten Sie außerdem in regelmäßigen Abständen auf weitere Innovationsreisen gehen. Mit inspirierenden Ideen von Ihren Reisen stoßen Sie die Weiterentwicklung Ihrer Organisation an. Die Entwicklung von Innovationen ist also aufwändig, aber sie zahlt sich aus.
Innovationsplattformen helfen Ihnen, den Aufwand zu minimieren. Sie dienen als interaktive Reiseführer, die Reisen in unbekannte Gebiete einfacher machen. So können Sie mit einer Innovationsplattform Ideen entwickeln und unabhängig von Zeit und Ort mit Ihrer Crew kommunizieren.

Bei jeder Innovationsreise ist auch ein guter Kapitän unabdingbar. In unserem Crash-Kurs „Digital Leadership“ erfahren Sie, was einen Digital Leader ausmacht und was Sie mitbringen sollten, um Ihre Kollegen erfolgreich in die Zukunft zu leiten. Dann steht einer spannenden, zielführenden Innovationsreise nichts mehr im Weg.

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